Nachlese
Aktualisiert: 01. Juni 2004
.... meeting with "the Soul-Folk Soldiers"
PART 2

"Das folkloristische tief in uns verwurzelte, ist der eine Aspekt,
das Fremde, uns Unbekannte, ist das was unser Interesse weckt."
Samstag,
29. Mai 2004
in Aachen im Irish Pub
"The Wild Rover"
Bad Penny rief nach Aachen und rorysfriends reisten an. Leider hatten die Jungs an diesem Abend gegen "König Fussball" anzukämpfen und leider verloren. Aachen war in irgendeinem "wichtigen" Endspiel (DFB-Pokal) gegen Bremen und das war natürlich Thema Nr 1 in Aachen. Da konnte Rory leider nicht mithalten und so spielten Bad Penny vor einer kleinen, aber sicherlich erlesenen, Schar von ca. 20-25 Musikbegeisterten und wir mittendrin.
![]() The Wild Rover ...und mit dabei "rorysfriends"! |
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Aber
das es so wenig Leute waren störte die Band überhaupt nicht. Sie
startete direkt mit voller Power durch und die Stimmung war total super.
Sie spielten viele Stücke aus ihrem gängigen Repertoire, wie "Barley
And The Grape Rag", "A Million Miles Away", "Bad Penny"
etc. Sie spielten natürlich auch den "Bullfrog Blues". Wir
wissen, dass das alle Bands spielen, aber es ist eben DER Klassiker, ein
MUSS für jedes Tribute und Rory hat es bei JEDEM KONZERT gespielt.
Erst als er es am Schluss spielte, da wussten die Fans, jetzt ist das Konzert
vorbei! Einzige - mir bekannte - Ausnahme ist Wiesbaden, wo nach dem Bullfrog
Blues noch die Session mit Frankie Miller kam.
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Das immer wieder Bemerkenswerte an Bad Penny ist sicherlich, obwohl sie Stücke von Rory Gallagher spielen, bekommen sie z. B. durch Tempi- und/oder Taktwechsel, ein völlig neues Flair, was den Zuhörer einfach begeistert. Auch so etwas ist im Sinne von Rory Gallagher, weil auch er ein Meister der Verwandlung war, was seine Musik betraf. Es gab bei Live-Auftritten selten ein Stück, dass dem bei anderen Auftritten glich. Auch er veränderte die Solis oder den Takt. Natürlich kam auch wieder bei dem Stück von Rory Gallagher "The King Of Zyeco" das Akkordeon gekonnt zum Einsatz und es gab noch ein paar weiter Stücke, die durch das Akkordeon einen unverwechselbaren Klang bekamen.
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Auf
unseren Wunsch hin spielte Bad Penny auch eines von ihren eigenen Stücken,
wofür wir uns hiermit sehr bedanken!
Ein absolutes Highlight war für uns der sehr emotional vorgetragenen
Blues "What In The World", den ich bis dato noch nie von einer
Tribute-Band gehört hatte und man spürte den Spirit von Rory.
Auch die kleine Menge der Zuhörer waren total hin und weg. Auch sehr
gekonnt war das Stück "At The Bottom", was bei mir persönlich
eine Gänsehaut auslöste.
Bad Penny ist eine Band, der man sehr gerne zuschaut, wenn sie spielen. Sie harmonieren für den Betrachter und Zuhörer perfekt. Die wechselnden Solis, die zwischen den beiden E-Gitarren von Ole van Sander und Matthias "Leiche" Dankert gespielt werden, geben durch die zusätzliche Gitarre noch einen satten Sound, der sicherlich unter den Tribute-Bands einzigartig ist.
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Gegen Ende des Auftrittes spielte Bad Penny noch den Reisser "Nadine" und während des Pianosolos verliessen alle Mitglieder unter dem Applaus der Zuhörer die Bühne und überliessen sie komplett dem Keyboarder, Peter Möller, der voller Inbrunst sein ausgedehntes Keyboard-Solo spielte.
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Zwischendurch wurde er unterstützt von dem Drummer, Ulf Jacobs, wobei sie dann dreihändig spielten. Einfach genial! Wir waren alle total begeistert. Nach der Zugabe, die uns Allen viel zu kurz erschien, verabschiedeten sich Bad Penny und verliessen nach ca. zwei Stunden ohne Pause die Bühne!
Der Auftritt im Wild Rover war für die Band ein "Warm-Up-Gig" für ihre England/Irland-Tour, die sie am nächsten Tag dann angetreten haben.
Bis zum nächsten Mal!
Euer Team von www.rorysfriends.de
20$Bill und Sabine
...
und hier noch
ein paar weitere Fotos von Aachen