Nachlese

Aktualisiert: 26. Juni 2004

JOE BONAMASSA

am 21.06.2005

im

Joe Bonamassa immer noch auf Deutschlandtour für seine neue CD "A New Day Yesterday" und kam dieses Mal sogar in meine Nähe, nämlich nach Frankfurt. Dort trat er am Dienstag, den 21.06.2005, im legendären SINKKASTEN in Frankfurt auf. Einer Superlocation für Live-Konzerte. Die Räumlichkeiten sind super belüftet und grosszügig für die Besucher. Hier lohnt sich ein Konzertbesuch immer! ..... und so zog es viele Blues-Rock-Fans, von denen einige Joe Bonamassa sicherlich schon kannten, in den Sinkkasten um das Konzert des jungen Amerikaners zu hören.

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Joe Bonamassa, aus dem New Yorker Hinterland, ist ein großes Kind des Blues. Im Alter von Vier spielte er bereits auf einem kindgerechten Vehikel, bevor er dann mit sieben eine richtige Gitarre bekam, um im folgenden Jahr mit den Meistern seines Fachs aufzuwarten. Das Wunderkind spielte mit Zwölf dann im Vorprogramm von B.B. King. Sein erstes Solo-Werk lieferte er pünktlich zur Jahrtausenwende ab und nannte das Ergebnis milleniumtauglich: "A New Day Yesterday". Danach ging es für unzählige Gigs mit seiner handfesten Band dann richtig los!

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Das Konzert begann mit etwas Verspätung mit einem Akustikstück (Blues-Boogie) und zeigte auch hier bereits sein musikalisches Können. Was mir besonders gefiel, dass er dieses Akustikstück dieses Mal sehr gefühlvoll spielte. Diese Gefühl fehlte mir nämlich so ein bischen, als ich ihn das erste Mal im Schwarzen Adler in Rheinberg sah und er dieses Akustikstück in der Mitte seines Programms eingebaut hatte, wo es meiner Meinung aber nicht hin gehörte. So am Anfang war es ein guter Einsteiger.

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Er spielte viele Stücke von seiner CD "A New Day Yesterday", aber auch von einer seiner besten CD´s (meiner Meinung nach) "Blues Deluxe", die im Jahr 2004 erschienen ist. Seine Backline war wieder grandios, so wie ich es bereits im Schwarzen Adler erlebt habe. Eric Czer (Bass) und Kenny Kramme (Drums), die perfekt auf Joe abgestimmt sind und mit ihm kraftvoll eine Einheit bilden, die auf jeder Konzertbühne ein regelrechtes Feuerwerk abbrennen.

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Positiv fiel mir diese Mal auch, dass Joe´s Anlage im Sinkkasten viel besser ausgesteuert war, weil Joe´s Stimme - die sehr prägnant ist - an diesem Abend im Sinkkasten sehr gut zur Geltung kam. Leider geizte Joe wieder nicht mit vielen Efekten (seine Fußtechnik ist wirklich bemerkenswert) und spielte sich die Finger wund mit scheinbar endlosen Solis, in denen er aber sein ganzen Können zeigte. Auch spielte er viele Stücke, die angelehnt an seine zahlreichen Vorbilder sind.

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Allen voran, Steve Ray Vaughan ..... Highlight dieses Konzertes war eindeutig das Stück "Heaven And Hell", was Joe fast 8 Minuten in schweißtreibender "Arbeit" darbot. Joe spielte fast zwei Stunden gab ALLES! Für Leute, die gute Gitarrenmusik mögen, ist Joe Bonamassa ein echtes Highlight und in einer Location wie dem Frankfurter Sinkkasten wird es zu einem echten Erlebnis!

Und hier noch ein herzliches DANKESCHÖN an meinen "Schwager" Oliver, der mein Chauffeur war an diesem Abend ..... wir hatten jede Menge Spass!!

Bis zum nächsten Mal!

Euer

20$Bill